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 Über Mexico
Mehr als sechs Millionen ausländische Besucher zählt Mexico in jedem Jahr. Tourisitisch gesehen ist Mexico dennoch fest in US-amerikanischer Hand. Der US Dollar hat bei der mexikanischen Bevölkerung einen wesentlich höheren Stellenwert als die Landeswährung, der Peso. Doch damit ist auch schon weitestgehend die Zuneigung zu allem US-amerikanischen erschöpft der historische Konflikt, indem sich die USA im letzten Jahrhundert weite Teile des damaligen mexikanischen Staatsgebiet einverbleibten, wirft auch heute noch seinen Schatten auf die zwischenmenschlichen Beziehungen.
eine auf international hohem Niveau stehende, allerdings auch nicht preiswerte Hotellerie stseht den Besuchern Mexicos zur Verfügung - zumindest in den touristischen Zentren. Schwieriger wird es da schon abseits der touristischen Orten, wo man vielfach sehr einfache, nicht immer sehr saubere, aber umso preiswertere Gasthäuser oder Pensionen angewiesen ist.
In Mexico, ursprünglich ein klassisches Agrarland, findet das Leben heute in den Städten, den Ballungszentren statt. Jahrtausendelange Ausbeutung des Bodens, vor allem durch ununterbrochenen Anbau des mexikanischen Grundnahrungsmittel Mais, haben ihm viele für das Getreidewachstum notwendige Mineralien entzogen. Die Landbevölkerung, die ohnehin nie zu den Priviligierten gehörten, verarmen und ziehen in Massen und in der Hoffnung auf Arbeitsplätze, die es nicht gibt, in die schillernden Metropolen.
Schillerndste dieser Ziele ist ohne Zweifel die Hauptstadt Mexico City. In Mexico City leben mehr als die 20 % der insgesamt 89 Millionen Einwohner des Landes. Somit sind auch die Städte neben den jahrtausendealten, kulturhistorischen Bauwerken, den traumhaften Stränden und der grandiosen Naturlandschaft die grossen Attraktionen des Landes.
Landschaften
Landschaftlich gibt es viel zu bieten:
Da sind die von Wüsten geprägten nördlichen Bundesstaaten Sonora, Chihuahua, Coahuila und Durango sowie die Halbinsel Baja California, die zum Teil nur knapp 100mm Niederschlag pro Jahr verzeichnen.
Da sind die beiden grossen, beherrschenden Bergzüge, die Sierra Madre Occidental und die Sierra Madre Oriental, die parallel zu den Küsten des Pazifik und des Golfes von Mexico verlaufen und schliesslich in das zentrale Hochland, das Herz des Landes, übergehen. In diesem Hochland, das knapp zehn Prozent der Gesamtfläche ausmacht, leben mehr als 50 Prozent aller Mexikaner. Südliche Grenze des Hochlandes ist die sogenannte „Vulkanachse", die von Cabo Corrientes am Pazifik über Mexico City, Puebla bis Veracruz am Golf von Mexico verläuft - die geographische Grenze zwischen Nord-und Mittelamerika. Die berühmten Vulkane gaben diesem Gebirgsgürtel seinen Namen: Hier liegen der Popocatepetl (5442 m) und der Iztaccihuatl (5 286 m) - die wie eh und je über Mexico City thronen, jedoch dank des ständigen Smogs über der Millionenstadt auch an „klaren" Tagen nur noch zu erahnen sind -, und schliesslich liegt an der Strasse von Mexico City nach Veracruz noch der höchste von allen Bergen Mexicos, der Orizaba, der stolze 5 700 m
Und da ist der „grüne" Süden des Landes mit dem kaum berührten, alles überwuchernden, vielfach undurchdringlichen, tropischen Urwald.
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